Die Japanische Regierung

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Datum: Mai 24, 2012
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Kategorien: Geschichte, Japan Kultur, Modernes Japan, Traditionelles Japan

Japan hat ein demokratisches Regierungssystem. Alle volljährigen Bürger besitzen das aktive und passive Wahlrecht für die nationalen und regionalen Wahlen.

Das japanische Regierungssystem gründet sich auf der japanischen Verfassung von 1947. Sie wird auch Friedensverfassung genannt, weil sie Japans Verpflichtung zur Wahrung des Friedens und zum Verzicht auf Krieg festschreibt. Die Friedensverfassung legt auch die Rolle des Kaisers, die Rechte und Pflichten der Bürger, die Pflichten der verschiedenen Regierungsbehörden und andere Vorschriften fest, nach denen die Regierung arbeitet.

Die nationale Gesetzgebung in Japan ist das Parlament. Das Parlament besteht aus zwei Häusern: dem Abgeordnetenhaus (Unterhaus) und dem Oberhaus. Die meisten nationalen Gesetze müssen von beiden Häusern verabschiedet werden. Bei einigen Gesetzen wird jedoch die Entscheidung des Abgeordnetenhauses befolgt, wenn sich beide Häuser nicht einigen können. Der Premierminister gehört dem Parlament an und wird durch das Parlament gewählt. Der Premierminister beruft die Mitglieder des Kabinetts. Die Kabinettsmitglieder leiten die einzelnen Ministerien und andere Regierungsbehörden. Japan besteht aus insgesamt 47 Präfekturen, die jeweils von einem Gouverneur regiert werden. Die Präfekturen verfügen über beschränkte Befugnisse in der Finanz- und Bildungspolitik. Seit 1868 ist Tôkyô die Hauptstadt Japans. Sie ist eine der größten Städte der Welt, aber auch eine der saubersten und sichersten. Sowohl im Wirtschafts- als auch im Kulturbereich wirkt sie als ein internationales Zentrum. Es gibt eine große Zahl von Restaurants, Märkten, Geschäften und anderen Unterhaltungsangeboten, wie sie für jede Weltstadt üblich sind. Tôkyô ist Sitz der Regierung; auch der Kaiser und die Kaiserin residieren hier.

Foto: http://www.sxc.hu/photo/478865
Quelle: http://www.de.emb-japan.go.jp/j_info/regierung.html
 

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